Sebastian Klein ist neuer Gemeindejugendpfleger

Ruderting, den 13.03.2018

 

Sebastian Klein ist neuer Gemeindejugendpfleger PNP-Bericht vom 10.03.2018

Der Sozialpädagoge stellte sich vor - Er betreut den Jugendtreff – Immer montags und donnerstags

 

Ortenburg. In der Jugendarbeit in Ortenburg gibt es ein neues Gesicht. Anfang Dezember übernahm Sebastian Klein (24) vom Kreisjugendring Passau die Aufgabe als Gemeindejugendpfleger. In der jüngsten Sitzung des Sport-, Jugend- und Kulturausschusses stellte er sich vor.

Seit mehr als sechs Jahren beteiligt sich die Marktgemeinde am Projekt „PäPiG“, das der Kreisjugendring und das Landratsamt den Kommunen zur Unterstützung der offenen Jugendarbeit anbieten. Das Modell hat sich so gut bewährt, dass der Marktrat die Stundenzahl schon nach kurzer Anlaufzeit von fünf auf zehn Wochenstunden aufstockte.

Nach Sandra Straube und Stephanie Lorenz liegt mit Sebastian Klein die pädagogische Arbeit in der Gemeindejugendarbeit erstmals in männlicher Hand. Neben Ortenburg ist der Sozialpädagoge auch in Fürstenzell, Ruderting und Tiefenbach im Einsatz. In Ortenburg liegt der Schwerpunkt bei der Betreuung des offenen Jugendtreffs. Als Gemeindejugendpfleger stehe er aber grundsätzlich allen Jugendlichen, Vereinen und Organisationen als Ansprechpartner zur Verfügung, betonte Klein, etwa bei Fragen zu Förderung oder Aufsichtspflicht.

Seine Rolle sieht der Sozialpädagoge als Vertrauensperson, die den Jugendlichen als Gesprächspartner bei Problemen und Fragen zur Verfügung steht, sie zum Diskutieren über aktuelle Themen anregt und bei Schwierigkeiten vermittelt. Zum Konzept gehört es, dass die jungen Leute sich möglichst selbstständig organisieren. Der Jugendtreff ist montags und donnerstags von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Etwa 20 bis 25 Jugendliche kommen regelmäßig.

Zusätzlich zum normalen Betrieb werden immer wieder Veranstaltungen mit den Jugendlichen geplant und durchgeführt. So ging es vor kurzem zusammen mit den Besuchern anderer Jugendtreffs aus dem Landkreis auf eine Fahrt nach München. Als nächster Termin steht die Aktion „Rama-Dama“ in Ortenburg auf dem Programm. Auch für den Sommer sind einige Aktionen geplant.
Zum Erstaunen der Markträte berichtete Klein, dass die Jugendlichen gerne das Schloss besuchen würden, da keiner das Ortenburger Wahrzeichen bisher von innen gesehen habe. „Das lässt sich sicher machen“, meinten die Markträte.
Im Gespräch ging es anschließend auch um Probleme, die gelegentlich auftauchen, wie Beschwerden über Partys im Freien, zu hohe Lautstärke durch „Ghettoblaster“ oder knatternde Mopeds im Generationenpark und beim Minispielfeld oder Sachbeschädigungen. Der Gemeindejugendpfleger sagte, dass nicht immer die Jugendlichen aus dem Jugendtreff für Ärger gesorgt hatten, was zu einem teils angespannten Verhältnis zu anderen Gruppierungen geführt habe.cst