Vilshofener Gerlinde Saller bleibt Vize

Ruderting, den 13.05.2019

Vilshofenerin Gerlinde Saller bleibt Vize     PNP-Bericht vom 11.05.2019

Niederbayerische SPD-Senioren im Landesvorstand der AG 60plus wiedergewählt

 

Vilshofen/Nürnberg. Bei der Landeskonferenz mit Neuwahlen der SPD Senioren AG 60plus Bayern im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg hat sich der niederbayerische Bezirk gut positioniert: Als Vorsitzender der SPD AG 60plus Bayern wurde Bertram Hacker aus München wiedergewählt. Auch Gerlinde Saller aus Vilshofen als Stellvertreterin, Maria Manske als Beisitzerin und Hartmut Manske als Vertreter des Bezirks Niederbayern aus Frontenhausen wurden in ihren Ämtern bestätigt. „Hier zeigen sich das Engagement, die Kompetenz und der Einsatz für die SPD Senioren in Niederbayern“, hieß es unisono.
Nach einem Dank an die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen SPD 60plus für ihren Einsatz in der Sozialdemokratie sprach Europaabgeordnete Maria Noichl über die Wertschätzung der Frauen und ihre Rechte, die EU-Agrarpolitik und den Brexit in Großbritannien. Eingehend auf die Rechte der Frauen berichtete Maria Noichl, in den vergangenen Jahren habe man sich verstärkt für die Bekämpfung des Lohngefälles von Mann und Frau eingesetzt. Die Einführung des Mindestlohnes, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Einführung der Quote, das Elterngeld Plus und das Rückkehrrecht aus Teilzeit seien wichtige Schritte gewesen, um Frauen und Männern wirtschaftliche Unabhängigkeit bei gleichzeitiger aktiver Elternschaft zu garantieren. Noichl forderte: „Wir müssen daher noch einen Schritt weitergehen und Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen. Wir wollen das Transparenzgesetz zu einem Entgeltgleichheitsgesetz mit Verbandsklagerecht weiterentwickeln. Dabei müssen Beschäftigte in kleinen und mittleren Betrieben einbezogen werden, denn hier sind die meisten Frauen beschäftigt.“ Die Einführung eines europaweiten Mindestlohnes sei das Anliegen der sozialen Europaparlamentarier.

Als Vorsitzende der EU-Arbeitsgruppe für Lebendtiertransporte setzt Noichl sich für eine Zeitbeschränkung beim Tiertransport von acht Stunden ein. „Innerhalb Europas mangelt es oft an echter Solidarität zwischen den EU-Mitgliedstaaten, was sich auch im Umgang mit Drittstaaten fortsetzt“, so Maria Noichl. Zum Brexit bemerkte die Europaabgeordnete: „Einige rechtsnationale Gruppierungen in Großbritannien haben die historischen Ursachen für den Erfolg der EU vergessen. Mit ihren nationalistischen Ansichten versuchen sie, an den Grundfesten der Demokratie zu rütteln, mit der Folge, das Land zu spalten.“ Die Mehrheit der EU-Abgeordneten würde sich aber für ein geeintes Europa mit sozialdemokratischen Werten aussprechen. red

 

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