Kufner wird Fünfter in Hitzeschlacht

Ruderting, den 10.07.2019

Kufner wird Fünfter in Hitzeschlacht     PNP-Bericht vom 10.07.2019

Routinier des WSV Otterskirchen kämpft sich beim 1. Sauwald-Trail wacker durch

 

Eine wahre Hitzeschlacht erwartete die knapp 200 Teilnehmer des ersten Sauwald-Trail. Dabei standen Strecken zwischen 13 km beim Kösslbach-Trail und der Königsetappe, dem Sauwald-Trail, mit 46 km und 1300 Höhenmeter auf dem Programm. Die Läufer des WSV Otterskirchen starteten überwiegend auf dem schweren Sauwald-Trail: Vom Sportgelände in Schardenberg führte der der Weg über Wald und Wiesenwege ins Kösslbachtal. Nach einem wunderschönen Singletrail entlang des Biberweges und einigen Anstiegen ging es zum Königsanstieg auf den Gipfel des Haugstein, den höchsten Gipfel des Innviertels.

Anschließend führte die Strecke steil bergab ins Ortszentrum von Viechtenstein, auf teilweise schmalen und technisch schwierigen Pfaden erreichten die Läufer damit die Hälfte der Distanz. Danach führte die Rennstrecke weiter in die Gemeinde Esternberg und nach weiteren teilweise giftigen und steilen Anstiegen ging es wieder zurück ins Kösslbachtal. Nach der letzten Verpflegungsstation bei km 40 sollte dann der letzte lange und quälende Anstieg zum Ziel beginnen. Insbesondere die Temperaturen über 30 Grad verlangten den Läufern auf dem letzten Abschnitt nochmals Alles ab, nach 40 schweren km in den Beinen eine wahre Tortur.

Die zahlreichen freiwilligen Helfer und das vierköpfige Orga-Team um Hannes Buchinger hatten die Strecke im Vorfeld mustergültig päpariert und beschildert. Teilnehmer aus ganz Deutschland und Europa hatten den Weg nach Schardenberg gefunden und verhalfen der Premiere zu einem großen Erfolg.

Nach dem Zieleinlauf hatten die Athleten nicht nur 46 km und 1300 Höhenmeter hinter sich gebracht, sondern auch sieben Gemeinden durchquert. Die Athleten des WSV Otterskirchen konnten sich in dem schweren Rennen gut behaupten. Der Rudertinger Konrad Kufner lief lange auf Position 3 in der Spitzengruppe mit, die vom späteren Sieger Sven Remakel aus Luxemburg angeführt wurde. Ab Kilometer 23 machten dem WSV-Läufer dann aber die extremen Temperaturen schwer zu schaffen, er musste den Kontakt zu den beiden Führenden abreißen lassen und wurde nach 4:08 Stunden Fünfter. Teilweise war das Tempo sehr hoch und die langen schweren Anstiege verlangten den Trail-Läufern an diesem Tag alles ab.

Thorsten Stelzer als 15. und Christoph Kaiser als 35. rundeten das gute WSV-Ergebnis ab. Beim Zweierstaffel-Wettbewerb wurden Nicole Kufner und Walter Dankesreiter nach 4:12:01 Stunden Vierte. Die Läufer waren sich einig, dass es ein herausragendes Trail-Event war, das jeden der Teilnehmer an die Grenzen brachte. Die 32 Grad auf der Strecke verschärften das ohnehin sehr schwere Rennen nochmals; die Läufer mussten Unmengen an Flüssigkeit und isotonischen Gels zu sich nehmen. tb

 

 

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