Gemeinde Ruderting

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Helmut Raab

Passauer Str. 3
94161 Ruderting

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Anfahrt

Ruderting liegt 12 km nördlich von Passau an der B 85. Bei Anfahrt mit dem Auto über die BAB A3 benützen Sie bitte die Ausfahrt Aicha vorm Wald oder Passau-Nord. Vom Hauptbahnhof Passau und vom Ort bestehen Busverbindungen. Der ruhige Urlaubsort für die Familie in einer Höhe von 320 bis 470 m, zeichnet sich durch Waldreichtum und mildes Klima aus.


Aktuelle Meldungen

Ferienprogramm war ein voller Erfolg

(14.12.2017)

Ferienprogramm war ein voller Erfolg PNP-Bericht vom 14.12.2017

Lob des Bürgermeisters an die Anbieter für die Vielfalt der Veranstaltungen

 

Etliche Vereine und Verbände, aber auch Privatpersonen stellten in den vergangenen Sommerferien für die Kinder ein Ferienprogramm auf die Beine, das sich sehen lassen konnte, lobte Bürgermeister Rudolf Müller die Protagonisten bei der Abschlussveranstaltung im Rudertinger Rathaus.

Für diejenigen Kinder und Jugendlichen, die in den Ferien aus verschiedenen Gründen keine Urlaubsreise machen konnten, ist das Ferienprogramm der Gemeinde eine willkommene Abwechslung, wofür der Bürgermeister den Verantwortlichen ausdrücklich dankte. Vom Familientag der Feuerwehr, bei dem die Kinder auch mit dem Feuerlöscher einen „Brand“ löschen durften, über eine Fahrt ins Lego-Land nach Günzburg, Bogenschießen, Wildnis-Camp am Rannasee, einem Fußballcamp und Yoga gab es ein breitgefächertes Angebot für alle Interessengruppen. Eine große Gaudi war das Fußballmatch der Erstkommunionkinder gegen ihre Mütter in Neukirchen vorm Wald, wo dann im Anschluss das legendäre Duell „Don Camillo gegen Peppone“ stattfand. Ein wichtiger Punkt im Rudertinger Ferienprogramm war die von der Gemeinde organisierte und von Juliane Hilger durchgeführte Ferienbetreuung in der Schule, die vom 21. August bis 8. September auf die Beine gestellt wurde. Hier standen auf dem Programm der Besuch der Rettungshundestaffel, Besuch auf einem Bauernhof, ein Malkurs mit dem Rudertinger Künstler Hans Stadler. Richtig austoben konnten sich die Kids bei einem Teenie-Nachmittag im Jugendtreff „Starkstrom“, wobei sich jedes teilnehmende Kind seinen eigenen alkoholfreien Cocktail selber mixen konnte. Eine interessante Erfahrung im Umgang mit behinderten Kindern konnten die 14 Teilnehmer machen beim gemeinsamen Besuch der Brauerei Hutthurm, wo ihnen der Braumeister zeigte, wie eine Limo entsteht. Dieser von der Lebenshilfe Passau veranstaltete „etwas andere Ferientag“ zeigte aber, dass nicht behinderte Kinder mit behinderten ganz locker und ohne Berührungsängste umgingen, was diese sicher freute. Ihr Talent als Verkäufer konnten die Teilnehmer des Kinderflohmarkts unter Beweis stellen, der sich großen Andrangs erfreute. Bürgermeister Rudolf Müller äußerte die Hoffnung, die 450 teilnehmenden Kinder an den 33 Veranstaltungen mögen Ansporn genug sein, auch 2018 ein ansprechendes Ferienprogramm auf die Beine zu stellen. Als Dankeschön lud er die Verantwortlichen zu einem Imbiss ein. hs

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Mehrwert und Tankstelle

(14.12.2017)

Mehrwert und Tankstelle PNP-Bericht vom 14.12.2017

Examensfeier des Masterstudiengangs Caritaswissenschaft

 

Theresia Wildfeuer. 34 Absolventen des Master-Studiengangs Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management des Departments für Katholische Theologie haben bei einer akademischen Feier der Uni Passau ihre Abschlussurkunden erhalten. Unter die Gratulanten mischten sich Dompropst Dr. Michael Bär, Regens Martin Dengler, der evangelische Dekan Dr. Wolfgang Bub und Judith Retzer vom Verein der Freunde und Förderer des Studiengangs.

Departmentsprecherin Prof. Dr. Sandra Huebenthal beglückwünschte die Scheidenden, von denen viele das Studium neben dem Job bewältigten. Sie riet angesichts des Gleichnisses von den zehn Lampenträgerinnen, das zuvor Thema im ökumenischen Gottesdienst war, mit den eigenen Kraft- und Lichtquellen gut hauszuhalten.

Der Masterstudiengang solle nicht nur der Wissensvermittlung dienen. Wenn er den Studenten helfe, Antworten auf existentielle Fragen zu finden sowie aus diesen etwas zu machen, das für sie sinnvoll ist, dann habe er sein Ziel erreicht, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Dr. Peter Fonk. Er überreichte mit „dieser guten Hoffnung“ die Masterurkunden.

Der Studiengang vermittle das feine Handwerkszeug für die tägliche Arbeit mit Menschen und in Organisationen, sagte Absolventensprecher Gero Spinka. Kritikern, die meinten, es würden die religiösen Lerninhalte überwiegen, zeige er die Chancen der persönlichen Weiterentwicklung auf, die der Studiengang biete. Das christliche Menschenbild stehe freilich immer im Vordergrund. Spinka ist studierter Betriebswirt und sei 2004 als Steuerberater in Ruderting selbständig. Der Studiengang habe Antworten und Hilfestellungen gegeben, die er trotz des langen Ausbildungswegs bisher nicht bekommen habe. Zusammen mit seiner Frau Marianne Killinger, die den Studiengang ebenfalls absolvierte, führt er eine Kanzlei mit 25 Mitarbeitern.

Auch nach einigen Jahren in der Arbeitswelt sehe er das Studium als einen „persönlichen Tankstopp“ für neue Energie und Impulse. Als sachlicher und nüchterner „Typ“ habe er bei Mitarbeitergesprächen manch Emotionales nicht wahrgenommen. Durch das Studium habe er eine vielseitigere Sichtweise auf Sachverhalte erhalten und könne sich dadurch mehr Aspekte erschließen.

Die vier Semester seien sehr abwechslungsreich und kurzweilig gewesen, erzählte Spinka. Er dankte Professoren, Dozenten, Lehrbeauftragten und Mitarbeitern für die Bereicherung, das Engagement und die Unterstützung. Das Studium sei ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe.

Margot Melissen und Matthias Elender umrahmten die Feier musikalisch.

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PassauCard findet viel Anklang

(14.12.2017)

PassauCard findet viel Anklang

Josef Kaiser stellt im Zweckverband Tourist-Information sehr positive Testergebnisse vor

 

Theresia Wildfeuer. Die neue PassauRegioCard hat Abteilungsleiter Josef Kaiser auf der Versammlung des Zweckverbands Tourist-Information „Passauer Land“ in Ruderting vorgestellt. Er berichtete über höchst positive Testergebnisse der Aktion „100 Gratis-Karten“ der multifunktionellen PassauCard für Kurgäste, Touristen, Bürger und ÖPNV-Fahrgäste.
100 Testpersonen erhielten auf Anregung des Kreistags die „Gratis-14-Tages-Karte“, um das Leistungsspektrum der PassauCard-all-inclusive auszuloten, berichtete Kaiser vor Bürgermeistern und Tourismusexperten. Zu den Testern zählten einheimische Familien, Paare, Singles, Senioren und Jugendliche, die zwei Wochen lang Sehenswürdigkeiten erkundeten. Die Auswertung liefere ein „Echtzeit-Gutachten“ über den Qualitätsstandard der PassauCard. Es sei „hochinteressant“.
95,65 Prozent der Tester bestätigten eine einfache Handhabung und 82,6 Prozent einen finanziellen Vorteil. 95,45 Prozent würden die Karte wieder erwerben oder empfehlen. 65 Prozent nutzten Bus und Bahn. 70 Prozent seien mit dem touristischen Angebot sehr zufrieden. Der Rest wünsche sich mehr Kultur, Sport, Shopping, Gastronomie, Erholung, ÖPNV oder Events. Dies sei aber nicht immer möglich. Zu den Top-Ten zählten Thermen, Donauschifffahrt, Bauernhof- und Glasmuseum, Wildpark Ortenburg, Pullman City, Haus am Strom, Baumkronenweg Kopfing, Oberhausmuseum und Innschifffahrt.
Das sehr positive Ergebnis zeige, dass sich die PassauCard etablierte und auch einheimische Bürger anspricht, resümierte Kaiser. Die Donau bilde aber eine touristische Grenze und Passau die Schnittstelle. Optimierungen seien geplant. Schwierig sei dies bei Events oder Leistungspartnern wie dem Peb in Passau.
Im Zeitraum von 2002 bis 2016 habe es 51 Millionen elektronische Übernachtungsbuchungen mit der PassauCard gegeben. Dies seien jährlich 3,4 Millionen elektronische Meldescheine gewesen. Die Gästezahl habe in den 15 Jahren 7,87 Millionen betragen. Je Jahr habe man 525 000 Gästekarten verzeichnet. Die Bäderbusse nutzten in dem Zeitraum 7,4 Millionen Besucher. Je Jahr habe man 495 000 Einsteiger gezählt. Zudem seien 105 000 All-inklusive-Karten gekauft worden.
Der Zweckverband PassauCard werde 2018 das System der Karte von offline auf online sowie von einer Stunden- auf eine Tageskarte im PassauRegioCard-Bereich umstellen, teilte Kaiser mit. Statt der „Hardcard“ gebe es dann eine folierte Papierkarte, die ablösbar ist. Damit ergäben sich neue Perspektiven.
Die neue PassauRegioCard zeige die Sehenswürdigkeiten auf einen Blick, die auf der Rückseite auch in Englisch zu lesen sind. Als Vorbild diene die „Zell am See-Kaprun-Sommerkarte“. Die Beherbergungsbetriebe könnten die Karte selbst drucken. Der Zweckverband stelle die Technik zur Verfügung. Vermieter könnten die PassauRegioCard mit Eigenwerbung versehen. Auch eine eigene Regionskarte könne man kreieren, ergänzte Tourismusreferentin Edith Bottler. Die Grundgestaltung solle wegen des Wiedererkennungseffekts bleiben.

Die Fremdenverkehrsbetriebe könnten die PassauRegioCard ausgeben, sagte Kaiser. Die Gäste erhielten damit das gesamte Angebot an Sehenswürdigkeiten. Die Karte sei auch in den Tourist-Informationen erhältlich und gelte auch als Fahrschein in Bussen.
Die PassauCard bleibe, sagte stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger. Es sei möglich, ein eigenes Paket zu schnüren. Ab Mai 2018 erscheint die Karte in neuer Form und Aufmachung.
Stefan Huber von HuberMedia präsentierte die Chancen der digitalen Gästebetreuung und Tourist-Information, bei der man mit einem „Fingertipp“ am Smartphone alle Ausflugziele, Wanderwege, Gastgeber, Gastronomiebetriebe und Veranstaltungen finden könne. Nur 2,7 Prozent der Gäste würden noch in eine Tourist-Information gehen. Bottler kündigte an, mit Pilotorten wie Vilshofen und Kirchham in die digitale Tourist-Information zu starten.
Der Hutthurmer Bürgermeister Hermann Baumann regte an, sich als Landkreis an der Messe „Passauer Frühling“ vom 10. bis 18. März 2018 zu beteiligen, um sich als Tourismusregion und Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Es kämen 70 000 Besucher. Bottler schlug vor, einen Messeauftritt als touristische Bewusstseinsbildung zu sehen, um auch die Bürger vor Ort zu mobilisieren. Kneidinger riet darzustellen, was das Passauer Land für Tagesausflügler im Sinne der PassauCard biete. Versammlungsleiter Hermann Duschl, Bürgermeister in Untergriesbach, sicherte zu, das zur nächsten Sitzung aufzubereiten.
Maria Denkmayr berichtete über Marketingmaßnahmen. Die Imagebroschüre „Griaß di“ und das Gastgeberverzeichnis seien druckfrisch. Duschl bezeichnete diese als sehr gelungen. Die Versammlung beschloss den Ergebnis- und Finanzhaushalt 2018 mit Erträgen und Aufwendungen in Höhe von 121 859 Euro, die Eva Katrin Veith erläuterte, einstimmig. Genauso einmütig erteilte die Versammlung die Entlastung nach dem Prüfbericht des Abschlusses 2016, der solide aufgestellt sei und ohne Schulden auskomme, sagte Denkmayr.

 

Umstellung der PassauCard wird aus Rücklagen bezahlt

 

Passau. Die anstehende EDV-Umstellung der PassauCard und die damit einhergehenden Kosten waren auch Thema der Verbandsausschusssitzung des Zweckverbandes Passau Card.

Den formellen Tagesordnungspunkten, wie der Feststellung der Jahresrechnung 2016, der Zustimmung der AGB für das Jahr 2018, den Preislisten bis zum Frühjahr 2019 und dem Haushalt 2018 stimmte der Ausschuss ohne Gegenstimme zu.

 

 

Weiter wurde die Umstellung der PassauCard auf das QR-Code-Verfahren besprochen. „Das bisherige System war ein Offline-System, das nach 16 Jahren nicht mehr zeitgemäß ist; das neue ist ein Online-System, das uns beim Datenabruf Kosten ersparen wird“, erklärt Josef Kaiser vom Landratsamt. Kosten, die durch die Umstellung entstehen, können laut Kaiser mit Rücklagen beglichen werden.

„Der Ablauf der Umstellung muss transparenter sein, Herr Kaiser. Damit bin ich noch nicht zufrieden“, warf Bad Füssings Bürgermeister Brundobler ein. Was mit den alten Karten passiere und ob nun neue Lesegeräte angeschafft werden müssen, fragte er. Vielleicht, so Kaiser, könne mit der Firma gesprochen werden, ob die Altbestände abgenommen werden können. Er erklärt, dass es sich ausschließlich um eine Software-Umstellung handle und die Karte statt eines Chips nun eben auf das QR-Code-Verfahren zurückgreift. Diese könne mit den bisherigen Lesegeräten und neu auch mit Smartphones ausgelesen werden. enz

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Pflegende stundenweise entlasten

(13.12.2017)

Pflegende stundenweise entlasten PNP-Bericht vom 13.12.2017

Caritas schult engagierte Freiwillige, um im harten Pflegealltag Angehörigen gezielt zu helfen

 

Tittling. Den Wunsch, so lange wie möglich im eigenen Zuhause bleiben zu können, auch wenn man pflegebedürftig und krank ist, machen pflegende Angehörige wahr, die vielfach durch diese Aufgaben selbst an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Um Entlastung zu bieten, schult der Caritasverband Passau Freiwillige.
Die freiwilligen Helfer ermöglichen pflegenden Angehörigen, den Pflegealltag stundenweise zu verlassen, ohne Sorge um den oder die Patienten zu Hause haben zu müssen. Mit über 50 000 Stunden Freiwilligenarbeit trugen die engagierten Helfer deutlich zur Verbesserung der Situation pflegender Angehörigen bei. Soeben konnte eine neue Gruppe Helfer ihren Abschluss feiern. In drei Monaten erwarben sie Kenntnisse für den Einsatz in Pflegesituationen. Die Helferinnen erhalten eine Aufwandsentschädigung und sind im Einsatz versichert. Interessierte können sich jederzeit bei der Fachstelle für Pflegende Angehörige melden.
red

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Kläranlage muss bis Ende 2022 fertig gestellt sein

(11.12.2017)

Kläranlage muss bis Ende 2022 fertig gestellt sein PNP-Bericht vom 09.12.2017

Wasserwirtschaftsamt Deggendorf fordert zwingend Bau eines Nachklärbeckens

 

Hans Schauer Tiefenbach. Beinahe zu einer „unendlichen Geschichte“ mutiert die Erteilung von Wasserrechtsbescheiden des Landratsamts Passau an die Gemeinde Tiefenbach bezüglich der Einleitung von Abwasser sowie von Misch- und Regenwasser aus der Abwasseranlage Tiefenbach in verschiedene öffentliche Gewässer.

Bürgermeister Georg Silbereisen (CSU) ließ die wichtigsten Teile des ausführlichen Schriftverkehrs mit Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt noch einmal Revue passieren. Zur Erfüllung der Auflagen aus früheren Bescheiden wird in Weideneck ein Regenrückhalteweiher mit großer Aufnahmekapazität gebaut, der spätestens am 31. Dezember 2018 in Betrieb genommen werden kann. Auf den vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf geforderten kostenintensiven Bau eines weiteren Nachklärbeckens wird verzichtet, wenn die Gemeinde Tiefenbach eine neue Kläranlage mit einem zusätzlichen Nachklärbecken baut, die bis spätestens 31. Dezember 2022 in Betrieb geht. Das vom Ingenieurbüro Richter vorgelegte Gesamtplanungskonzept mit Bauzeitenplan wird vom Landratsamt genehmigt. Für Uwe Urtel (FWG) ist hierbei besonders wichtig, dass die Bevölkerung vom Ablaufplan rechtzeitig und umfassend informiert wird.
Auf der Tagesordnung stand auch ein Aufstellungsbeschluss für die Erweiterung der Ortsabrundungssatzung Rötzing, damit dort Bauland geschaffen werden kann. Auf Grund von Unklarheiten wurde dieser Punkt allerdings in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung verlegt.
Weiterer Punkt war die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Tiefenbach für das Gewerbegebiet Lohhof zur Angleichung an den Bebauungsplan für das Bauvorhaben der Bio-Bäckerei Wagner aus Ruderting. Bauamtsleiter Anton Mayrhofer berichtete, dass bei der zweiten Auslegung des Bebauungsplanes keine Einwände von Fachstellen mehr eingegangen sind und man somit einen Feststellungsbeschluss zur Angleichung des Flächennutzungsplanes an den Bebauungsplan fassen könnte. Auf Grund einer vorhandenen Linksabbiegespur auf der B85 in das Gewerbegebiet entsteht dort auch kein Rückstau, wenn Liefer- oder sonstige Fahrzeuge aus Richtung Ruderting kommend, deren Ziel die Bäckerei ist, bei Gegenverkehr warten müssen. BW-Fraktionssprecher Hans Kirchberger mahnte jedoch die Befestigung der Bankette an der Wirtschaftsstraße entlang der B85 an, denn diese sind bereits jetzt schon arg ramponiert und werden beim zusätzlichen Verkehr noch ärger in Mitleidenschaft gezogen.
Bürgermeister Georg Silbereisen antwortete, dass dieser Punkt nicht zur Abstimmung steht und so votierte das Gremium einstimmig für die Änderung des Flächennutzungsplanes.
Erheblichen Diskussionsbedarf gab es bei der Beschlussfassung über einen Aufstellungsbeschluss zur Erweiterung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes „Mischgebiet(MI) Bäckerreut Südwest“. Der Bauamtsleiter erläuterte das Vorhaben; das Anwesen liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Kreisstraße und befindet sich somit im Außenbereich. Laut Baugesetzbuch sind im Außenbereich lediglich zwei Wohnungen in einem Wohngebäude zulässig, der Eigentümer hat aber über den beiden Garagen zusätzlich zwei Wohnungen geschaffen. Wenn das Anwesen nun in den Geltungsbereich des Bebauungsplanes „MI Bäckerreut Südwest“ aufgenommen würde, könnte der Gemeinderat entscheiden, wie viele Wohnungen in einem Betriebsgebäude errichtet werden dürfen.

Diese Aussage rief Sabine Zittelsperger (CSU) auf den Plan, die kritisierte, dass widerrechtlich gebaute Wohnungen jetzt nachträglich gebilligt werden sollen. Kein Problem mit der sogenannten „Heilung“ von Baumissständen sah dagegen Hans Kirchberger (BW), der dies damit begründete, dass der Eigentümer das bestehende Gebäude außen ja nicht verändert hat, sondern lediglich im Inneren ursprünglich für andere Zwecke geplante Räume jetzt zu Wohnungen umgebaut hat. In dasselbe Horn stieß auch 2. Bürgermeister Christian Fürst (CSU), der argumentierte, dass der Malerbetrieb 16 Mitarbeiter beschäftigt und einigen von ihnen eine Wohnung zur Verfügung stellen will. Auch er sah die Möglichkeit der nachträglichen Heilung der widerrechtlich erfolgten Baumaßnahme. Bei zwei Gegenstimmen votierte der Gemeinderat mehrheitlich für den von Bürgermeister Georg Silbereisen vorgestellten Beschlussvorschlag, das Anwesen in den Bebauungsplan des MI Bäckerreut Südwest aufzunehmen. Bauamtsleiter Anton Mayrhofer schlug vor, dass die Kosten des Verfahrens je zur Hälfte von der Gemeinde Tiefenbach und Mija Ivic getragen werden sollen, dem folgte das Ratsgremium mehrheitlich bei einer Gegenstimme.

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2018 wird kräftig investiert

(11.12.2017)

2018 wird kräftig investiert PNP-Bericht vom 09.12.2017

Ruderting verabschiedet den neuen Haushalt – Vermögenshaushalt mit über zwei Millionen Euro – Schuldenstand der Gemeinde wächst

 

Sabine Kain Ruderting. Als eine der ersten Gemeinden im Landkreis – vielleicht sogar als die erste überhaupt, so genau wusste es Bürgermeister Rudolf Müller nicht – hat Ruderting am Donnerstag den Haushalt 2018 verabschiedet. Nur eine Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses habe es zur Vorberatung gebraucht, freute sich Müller. Nur eine Fraktion hatte leichte Bauchschmerzen.

„Gibt es noch Fragen zum Haushalt?“, fragte der Bürgermeister in die Runde und hätte wohl gleich abstimmen lassen, wäre nicht Ludwig Kolbecks Hand erhoben gewesen. Stellvertretend für die BfR-Fraktion wollte er noch einige Anmerkungen loswerden. „Wir sehen es schwierig“, formulierte er vorsichtig, „dass einige wichtige Zahlen zum Haushalt noch nicht da sind.“ Gemeint sind die Schlüsselzuweisungen und die Kreisumlage. Beides erfährt die Gemeinde erst in den nächsten Wochen. Doch solange möchte der Bürgermeister nicht warten. Es sei gesetzliche Vorgabe, dass der Haushalt bis Jahresende stehe – auch wenn das viele Gemeinden erst später erledigen, erklärte Müller und Kolbeck gestand zu: Im vergangenen Jahr habe der Kämmerer die Zahlen sehr genau geschätzt.

Einige andere Posten im Haushalt versah der BfR-Sprecher allerdings mit Fragezeichen: Für „ein bisschen Verwunderung“ haben etwa die Heizungskosten für die Schule gesorgt. Obwohl dort eine Hackschnitzelanlage installiert ist, seien die Kosten für die Gasheizung im ganzen Jahr nur um 300 Euro gesunken, zitierte Kolbeck aus den Haushaltsunterlagen. Die Beschaffungskosten für die Hackschnitzelheizung seien immens, dafür müsse ein entsprechender Nutzen her, so Kolbeck. Müller konnte sich die Zahl aus dem Stegreif nicht erklären, wies allerdings darauf hin, dass ein Defekt an der Förderschnecke der Hackschnitzelanlage den Betrieb empfindlich gestört habe.

Skeptisch sehen die Bürger für Ruderting auch eine Zahl aus dem Finanzplan: Dort ist für das Jahr 2020 eine Summe von 125 000 Euro für Arbeiten am Bürgersteig vorgesehen, weil ältere Mitbürger das Kopfsteinpflaster wegen des erhöhten Unfallrisikos kritisieren. „Ich bin dagegen, das Pflaster rauszureißen“, sagte Kolbeck und schlug eine Alternative zur Prüfung vor: In Hutthurm sei ein gepflasterter Bürgersteig abgehobelt worden und nun „brettleben“. Müller notierte sich die Idee. Der Posten blieb allerdings vorsorglich im Finanzplan erhalten.

Der Gesamthaushalt 2018 hat ein Volumen von 7,57 Millionen Euro. Davon entfallen 5,41 Millionen Euro auf den Verwaltungs- und 2,16 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Der Kämmerer kalkuliert mit Schlüsselzuweisungen von gut einer Million Euro, außerdem mit 1,63 Millionen Euro an Einnahmen aus der Einkommenssteuer und 450 000 Euro Gewerbesteuer. Die Kreisumlage, die Ruderting an den Landkreis abzuführen hat, beträgt – vorausgesetzt der Hebesatz bleibt gleich – 1,26 Millionen Euro.

Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt zum Ende des Jahres 1,93 Millionen Euro und wird im kommenden Jahr voraussichtlich auf 2,21 Millionen Euro steigen. Die Schulden der Wasser- und Abwassergesellschaft der Gemeinde sinken von 1,76 Millionen Euro (Stand Ende 2017) auf 1,60 Millionen zum Ende des nächsten Jahres. Das entspricht zum Jahresende 2017 einer Pro-Kopf-Verschuldung von 619 Euro, mit der Wasser- und Abwassergesellschaft 1184 Euro. Eine Kreditaufnahme ist 2018 nicht vorgesehen, nachdem die Gemeinde für den Grunderwerb für das neue Baugebiet Reisach bereits im laufenden Jahr eine Kreditaufnahme und einen Nachtragshaushalt von 1,2 Millionen Euro verabschiedete.

Die größte Investition wird der Umbau des Feuerwehrhauses samt Bauhof und Mietwohnung der Gemeinde. Hierfür sind insgesamt 627 000 Euro eingestellt. Die Gemeinde darf allerdings mit einem satten Zuschuss rechnen. Der Gemeinderat sprach sich in der Sitzung einstimmig dafür aus, Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zu beantragen. Die Teilmaßnahmen zur energetischen Sanierung, die dafür angemeldet werden, umfassen etwa 375 000 Euro, der Zuschuss beträgt zwischen 70 und 80 Prozent. Angemeldet werden soll auch eine Hackschnitzelheizung, obwohl manche Gemeinderäte skeptisch sind angesichts der hohen Beschaffungskosten. Gas wäre billiger, aber nicht förderfähig.

Für den Kindergarten sieht der Haushalt 150 000 Euro vor. Dort sollen die Außenanlagen saniert werden, da es Probleme mit der Drainage gibt und viele Spielgeräte morsch sind. Zudem sprach sich der Gemeinderat einstimmig dafür aus, den Elternbeitrag für den Kindergartenbesuch weiterhin mit 50 Euro monatlich pro Kind zu bezuschussen. Der EC Sittenberg wird bei der Sanierung ihres Vereinsheims mit 28 000 Euro unterstützt, außerdem plant die Gemeinde 25 000 Euro für das neue Volleyballfeld ein, für das jedoch erst die Standortfrage geklärt werden muss. Für den Erwerb von Grundstücken und baulichen Anlagen an der Gemeindestraße Reisach sind 400 000 Euro reserviert, für den Breitbandausbau sind es 408 000 Euro.

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In Ruderting ist Geduld gefragt

(11.12.2017)

In Ruderting ist Geduld gefragt PNP-Bericht vom 11.12.2017

Laterne für die Bushaltestelle erweist sich als knifflig – Nein zu Versetzung der Ortsschilder und zu Behindertenparkplätzen

 

Pläne für eine Gabionenwand haben den Rudertinger Bauausschuss ins Grübeln gebracht. Es handelte sich zwar nur um eine Anfrage, noch nicht um einen konkreten Antrag. Doch das Anliegen tangiert ein Großprojekt der Gemeinde.

Die Stützmauer ist der Wunsch eines Anliegers der Karl-Heinz-Barth-Straße. Die Gabionenwand soll eine etwa 20 Jahre alte Stützmauer aus Pflanzringen zum Nachbargrundstück hin ersetzen, würde aber anders als bisher an der Rückseite des Grundstücks fortgesetzt. Laut Bebauungsplan sind Stützmauern unzulässig; der Kreisbaumeister sähe aber Raum für einen Kompromiss. Der Haken: Das Grundstück grenzt ans neue Baugebiet Reisach – und das ist noch nicht überplant. Ohne zu wissen, wie sich die Mauer auf die Bauparzellen auswirkt, wollte sich Bürgermeister Rudolf Müller keine Meinung erlauben. Klaus Ziegler (FW) schlug vor, das Gelände anzuböschen, dann wäre eine niedrigere Mauer möglich. Ein Beschluss fiel noch nicht.

Geduld ist auch bei der Bogenampel an der Fischhauser Straße gefragt. Diese sollte eigentlich schon stehen, doch noch kam das Staatliche Bauamt nicht dazu. Bei einem Termin Anfang November sicherte das Amt zu, die Arbeiten heuer zu erledigen, doch Müller ist skeptisch: „Ich geh’ davon aus, dass das heuer nichts mehr wird.“

 

Beleuchtung erfordert „langwierige Planung“

 

Auch aus der Versetzung mehrerer Ortsschilder wird zumindest vorläufig nichts. Die Gemeinde hatte darum gebeten die Taferl in During, in Ebental und bei der Lohwaldsiedlung zu versetzten. Dieses Anliegen wurde nun mündlich abgelehnt, auf die schriftliche Begründung wartet der Bürgermeister noch. Das Ansinnen stehe „im Widerspruch zu den gesetzlichen Vorgaben“, habe es geheißen, so Müller. So sei zum Beispiel eine beidseitige Bebauung der Straße Voraussetzung für das Aufstellen eines Ortsschilds.

Knifflig wird die gewünschte Beleuchtung für die Bushaltestelle in Lohwald. Eine Solarleuchte hatten die Gemeinderäte und die Verwaltung erwogen, alternativ einen Lichtmast auf der gegenüberliegenden Straßenseite, der hinüber zur Haltestelle strahlt. „Aber das ist nicht so einfach, wie wir uns das vorgestellt haben“, informierte nun der Bürgermeister. „Das erfordert eine langwierige Planung.“ Bei der Umsetzung müssen diverse sicherheitsrelevante Aspekte einkalkuliert werden, etwa ob Autofahrer geblendet werden könnten. Doch die Verwaltung klemme sich dahinter, versprach Müller. Schließlich geht es um die Sicherheit der Schulkinder. Um diese ist man auch im Bereich During/Rockerfing besorgt. Doch bei einer Verkehrsschau kamen die Fachleute zu dem Ergebnis, dass der Schulweg dort nicht gefährlich ist.

Eine Absage erteilten die Experten auch der Idee, vor dem Rathaus, entlang der Passauer Straße, Behindertenparkplätze anzulegen, da die Fahrzeuge dann in den Kreuzungsbereich zurücksetzen würden, was zu riskant sei.

Bereits eingerichtet sind hingegen die beiden neuen Bushaltestellen in Trasham. Sie sollen laut Informationen der Verwaltung mit der nächsten Fahrplanaktualisierung am heutigen Montag in Gebrauch genommen werden. Die erforderliche verkehrsrechtliche Anordnung beschloss der Gemeinderat am Donnerstag. Bei der Gelegenheit dankte der Trashamer Gemeinderat Hans-Jürgen Nirschl (CSU): „Das ist wesentlich sicherer für unsere Kinder.“

 

Filtratwasserspeicher wird in Boden eingelassen

 

Ohne große Diskussion bewilligte der Ausschuss die Bauanträge für zwei bereits mehrfach besprochene Projekte: Das ist zum einen die Sanierung des Stockschützenheims des EC Sittenberg, an der sich die Gemeinde finanziell beteiligen wird. Dafür wurden 28 000 Euro in den Haushalt 2018 eingeplant.

Zum anderen handelt es sich um die Errichtung des Filtratwasserspeichers für die Kläranlage. Hierzu hatte Markus Krenn (CSU) allerdings eine Frage: „Kann man das Becken tiefer in den Boden einlassen. Das schaut sonst 5,30 Meter raus.“ Müller hakte nach und gab am Donnerstag im Gemeinderat das Ergebnis bekannt: Demnach sei es möglich, das Becken ein Stück in den Boden einzulassen. Allerdings koste dies für jeden Meter etwa 3000 Euro mehr. Der Gemeinderat sprach sich dennoch dafür aus, das Becken möglichst 2,30 Meter tief zu versenken. Dann bliebe eine Höhe von drei Metern über dem Boden. Die Maßnahme soll im nächsten Jahr umgesetzt werden und kostet gut 200 000 Euro.

Ohne große Diskussion bewilligte der Ausschuss zudem das Bauvorhaben einer Firma, die am Gewerbering eine Fertigungshalle für Dreh- und Frästeile errichten möchte. ska

Ehrenamts-Tag Freiwillige lassen sich feiern

(08.12.2017)

Ehrenamts-Tag: Freiwillige lassen sich feiern PNP-Bericht vom

Rudertings Bürgermeister Rudolf Müller würdigt Einsatz der engagierten Mitbürger

 

Theresia Wildfeuer. Anerkennung haben die vielen freiwillig Engagierten am ersten Rudertinger „Tag des Ehrenamts“ erfahren, zu dem die Gemeinde anlässlich des internationalen Tags des Ehrenamts und losgelöst vom traditionellen Neujahrsempfang in die Grundschule Ruderting eingeladen hatte. Rund 90 Ehrenamtliche ließen sich feiern.
Bürgermeister Rudolf Müller wertete es als ein „gutes Zeichen“, als Merkmal der Verbundenheit mit Ruderting, des guten Miteinanders und der Wertschätzung füreinander, dass so viele Vertreter aus Kommunalpolitik und Vereinen, so viele Ehrenamtliche kamen. Ruderting sei als Mitglied der ILE „Passauer Oberland“ für das Handlungsfeld Demographie und seit heuer auch für den Bereich „Ehrenamt“ zuständig. Um diesem unentgeltlichen Engagement gebührenden Rahmen einzuräumen sei der „Tag des Ehrenamts“ neu ins Leben gerufen worden.

 

„Ehrenamt bringt dreifachen Gewinn“

 

Die Gemeinde wolle damit den Einsatz vieler Mitbürger würdigen, die zum Gemeinwohl beitragen, ihren Heimatort fördern und damit etwas Besonderes leisten, betonte Müller. Ihre Aufgaben und Tätigkeiten würden alltäglich erscheinen, ihren Leistungen sei dennoch etwas Besonderes gemeinsam. Sie seien ein kleiner Beitrag, die Welt zu verbessern.
„Wir wollen Danke sagen, dass Sie ganz selbstverständlich, freiwillig und ehrenamtlich ihre Zeit und Kraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, dass Sie Verantwortung übernehmen und damit unser Gemeinwesen bereichern“, sagte der Bürgermeister. In der öffentlichen Diskussion sei oft vom „Rückzug ins Private“ die Rede. Doch Millionen von ehrenamtlich Engagierten im Land zeigten ein anderes Bild. Sie brächten sich in vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen und Initiativen ein: in Nachbarschaft, Vereinen, Jugendarbeit, sozialen Diensten, Kirchengemeinden, Politik, Sport, Kultur oder Umwelt.
Nicht nur das ehrenamtliche Engagement sei vielfältig, betonte Müller. Auch die Motive dafür seien unterschiedlich. Im Kern bezeuge es Menschlichkeit, Solidarität und Großzügigkeit sowie die Bereitschaft, eigene Bedürfnisse zurückzustellen und für andere einzutreten. Dies seien Werte, die eine Gesellschaft im Inneren zusammenhalten. Ehrenamtliche Tätigkeiten böten die Chance, mitzugestalten und förderten die Identifikation mit dem Heimatort und der Region. Sie stärkten die Lebensqualität des Ortes, das Miteinander und den Zusammenhalt in der dörflichen Gemeinschaft.
„Miteinander und nicht nebeneinander, füreinander und nicht gegeneinander ist die Devise“, sagte Müller. Ehrenamtlicher Einsatz trage dazu bei, dass Ruderting lebens- und liebenswert in Erscheinung tritt. Angesichts des Wandels in der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung werde der freiwillige Einsatz künftig noch notwendiger werden.
Das Ehrenamt bringe in dreifacher Weise großen Gewinn, unterstrich Müller. Die Ehrenamtlichen selbst verspürten Freude, Bestätigung und Lebenssinn. All jene, denen der Einsatz gilt, erhielten praktischen, wertvollen Nutzen. Drittens profitiere auch das Gemeinwesen davon. Vieles von dem, was Ruderting attraktiv und lebendig macht, sei den Ideen und Aktivitäten der Bürger zu verdanken. Dies sei nicht hoch genug zu schätzen. Bürgerschaftliches Engagement sei zudem kostbare Ressource. Hier sei Ruderting ziemlich stark.
Die Gemeinde könne zu Recht stolz sein auf die vielen aktiven Vereine, hilfreichen Organisationen und bürgerschaftlichen Initiativen, sagte Müller. Vieles davon geschehe in aller Stille, sei unspektakulär.
Victoria, Veronica und Valesca Seidler umrahmten den Ehrenamtsabend mit adventlichen Weisen an Querflöte und Flöten.

Foto zu Meldung: Ehrenamts-Tag Freiwillige lassen sich feiern

Bank spendet an 30 Organisationen

(08.12.2017)

Bank spendet an 30 Organisationen PNP-Bericht vom 08.12.2017

Mit 61 930 Euro Vereine oder Institutionen bedacht

 

Josef Heisl Tiefenbach. Aus dem Ertrag des Gewinnsparens schüttet die Raiffeisenbank Passau-Nord heuer

61 930 Euro an Vereine oder Institutionen mit sozialen, sportlichen oder kulturellen Zielen aus. Bedacht wurden Feuerwehren, Kindergärten, Schulen, Pfarreien, Vereine, insgesamt 30 Organisationen.
Von einer vorweihnachtlichen Bescherung sprach der Vorstandsvorsitzende Franz Kerschbaum, der in die Zweigstelle Tiefenbach zu Speis und Trank eingeladen hatte. Aktuell würde die Wirtschaft brummen, man erlebe Vollbeschäftigung, eine niedrige Inflationsrate, ganz einfach insgesamt positive Rahmenbedingungen. Trotzdem seien manche unzufrieden. Dagegen sei die Ausgangslage vor 18 Jahren, als er mit Bernhard Bergmann die Verantwortung übernommen habe, bekanntermaßen mehr als schwierig gewesen.

Mit gut ausgebildeten Mitarbeitern und neuen Konzepten habe sich die Genossenschaft zu einer soliden Bank entwickelt. Es werde sowohl das klassische Geschäft vor Ort als auch das Internetbanking angeboten. In Tiefenbach sei ein Kundenservicecenter installiert worden. Man reagiere auf Trends im Bereich der Servicezeiten, der Beratung und bei Kundenfragen.
Die Vertreter der Institutionen freuen sich jedes Jahr über diese Spendenaktion, bei der seit dem Jahr 2000 über 716 220 Euro ausgeschüttet wurden. Heuer werden insgesamt 61 930 Euro an insgesamt 115 Empfänger verteilt, an 30 im Bereich der Filialen Tiefenbach, Ruderting und Hacklberg. Damit werde in vielen Fällen die so unersetzliche Arbeit der Ehrenamtlichen unterstützt, betonte der Vorstandsvorsitzende. Er sei stolz darauf, dass er mit Hilfe des Gewinnsparens diese Spenden ausschütten könne, so Kerschbaum. Mit seinem Vorstandskollegen Bernhard Bergmann und den leitenden Mitarbeitern Oliver Wagner, Philip Vaterl und Simone Vogl aus den Zweigstellen übergab Kerschbaum die Geschenkpackerl an die Vertreter der Einrichtungen. Die Feier wurde von der „D’Waidla Musi“ umrahmt.

 

SPENDENEMPFÄNGER
 

Mit Spenden von 250 bis 750 Euro wurden bedacht:

Sieben Feuerwehren Haselbach, Patriching, Tiefenbach, Ruderting, Gaissa-Passau, Hacklberg und Ries/Passau; vier Kindergärten St. Christophorus-Haselbach, St. Margareta-Tiefenbach, St. Korona und St. Konrad; vier Pfarreien und Schulen Katholische Kirchenstiftung St. Korona, Alfons-Lindner-Schule Tiefenbach, Grundschule Haselbach und Katholisches Stadtpfarramt St. Konrad; sieben Vereine Imkerverein Tiefenbach, Verein für Gartenbau und Landespflege Tiefenbach, Volkstrachtenverein Jacking, die Imkervereine Ruderting und Sittenberg, Verein für Gartenbau und Landespflege Ruderting und der Volkstanzkreis Passau; acht Sportvereine DJK Eintracht Patriching, DJK Haselbach, FC DJK Tiefenbach, Sportschützen Tiefenbach,

FC Ruderting, Sparte Volleyball, Sportschützen Ruderting, Hacklberger Schützen von 1919 sowie der Kegelverein Passau.

Foto zu Meldung: Bank spendet an 30 Organisationen

Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Rudertinger Institutionen

(04.09.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Ruderting vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Rudertingern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Rudertinger Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Ruderting kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

Foto zu Meldung: Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Rudertinger Institutionen


Veranstaltungen

19.12.​2017
19:00 Uhr
Rorate- und Laternengang zur Geiermühle
Gottesdienst für verstorbene Mitglieder Treffpunkt: Schulhof Neukirchen vorm Wald Anschl. Einkehr im Gasthaus "Kirchenwirt", Dick in Neukirchen v.W. Bitte Laternen mitnehmen [mehr]
 
21.12.​2017
19:30 Uhr
Jahresschlussfeier der Gemeinde Ruderting
Jahresschlussfeier der Gemeinde Ruderting, Pizzeria Palermo, 19:30 Uhr [mehr]
 
07.01.​2018
16:00 Uhr
Fluss-Segnung der Ilz am Badeplatz in Fischhaus
Anschl. Einkehr im Gasthaus "Ilzstuben" Kinder und Erwachsene, die wollen, können wieder Schwimmkerzen die Ilz hinabschicken [mehr]
 
24.01.​2018
19:30 Uhr
 
30.01.​2018
19:30 Uhr
Arbeitskreis "Zukunft"
Arbeitskreis Zukunft, Sitzungssaal 19:30 Uhr [mehr]
 
13.02.​2018
14:00 Uhr
Faschingsausklang
Faschingsausklang, Kath. Frauenbund ab 14:00 Uhr im Pfarrheim [mehr]
 
25.04.​2018
19:30 Uhr
 
29.04.​2018
Fahrt ins Blaue
Fahrt ins Blaue, Bayer. Wald-Verein [mehr]
 
09.05.​2018
Weinfest
Weinfest FC Ruderting [mehr]
 
10.05.​2018
Weinfest
Weinfest FC Ruderting [mehr]
 
21.05.​2018
Pfarrfahrt
Unsere 9-tägige Erlebnisreise 2018 angeboten von der Pfarrei Ruderting (Pfarrfahrt) in die schroffen Pyrenäen in das bezaubernde Kleinfürstentum Andorra nach Barcelona, die Stadt voll Leben und Kunst zum weltberühmten ... [mehr]
 
27.05.​2018
Wanderung
Wanderung Donausteig, Bayer. Wald - Verein [mehr]
 
24.06.​2018
Wanderung
Wanderung Bayer. Wald - Verein [mehr]
 
05.07.​2018
Ausflug Frauen Jagdgenossenschaft
Ausflug Frauen Jagdgenossenschaft (Veranstalter) [mehr]
 
08.07.​2018
Wanderung
Wanderung Bayer. Wald - Verein [mehr]
 
11.07.​2018
18:30 Uhr
Fortbildung Imkerverein Sittenberg
Fortbildung Imkerverein Sittenberg 18:30 Uhr+ im Garten Jungwirth Georg [mehr]
 
13.07.​2018
Gstanzlsinga-Treffen Azurit Hutthurm
Veranstaltungsort ist Azurit Hutthurm [mehr]
 
20.07.​2018
3-Tagesfahrt Bayer. Wald - Verein
3-Tagesfahrt Bayer. Wald - Verein - 23.07. [mehr]
 
21.07.​2018
2-Tagesfahrt Würzburg
2- Tagesfahrt Würzburg, Gartenbauverein - 22.07 [mehr]
 
01.08.​2018
Sonnenuntergangswanderung
Sonnenuntergangswanderung Bayer. Wald - Verein [mehr]
 
03.08.​2018
Ferienprogramm
Ferienprogramm, Kindergarten-Förderverein [mehr]
 
14.08.​2018
Kräuterbuschenbinden
Kräuterbuschenbinden Bayer. Wald - Verein [mehr]
 
08.09.​2018
Vereinsausflug Sportschützen Ruderting
Vereinsausflug Sportschützen Ruderting (- 09.09.) (Ausweichtermin 15. + 16.09.2017) [mehr]