580 Wanderer bei "Genuss am Fluss"

Ruderting, den 13.05.2019

580 Wanderer bei „Genuss am Fluss“     PNP-Bericht vom 11.05.2019

Großer Andrang bei Wander-Event mit zehn Verpflegungsstationen an den Gewässern

 

Aicha vorm Wald. Drei Flüsse lagen in diesem Jahr auf dem Weg des Wanderevents „Genuss am Fluss“ der Arge Ilztal und Dreiburgenland: die Gaißa, die Kleine und die Große Ohe. Trotz der Schlechtwetterprognosen ließen sich 580 Wanderfreudige nicht davon abhalten, am Sonntagmorgen den Rundkurs anzugehen. Sie wurden nicht nur kulinarisch, sondern auch vom Wettergott belohnt, der nur ganz kurz einen nassen Gruß schickte.

Gemäß dem Motto „Entdecke das Unerwartete“ geht es bei Genuss am Fluss darum, neue Wanderstrecken und Flussabschnitte zu erkunden, aber auch kulinarische Besonderheiten zu essen. „Wir freuen uns sehr, in Aicha vorm Wald zu sein und ich wünsche Ihnen allen einen guten Sonntag mit interessanten Einblicken, guten Gesprächen und Zeit den Tag zu genießen“, betonte Arge-Vorsitzender und Bürgermeister von Hutthurm, Hermann Baumann. Er freute sich auch darüber, dass Raimund Kneidinger, stellvertretender Landrat des Landkreises Passau, bei diesem Event dabei war. Es waren auch einige Bürgermeister gekommen, die sich gemeinsam mit ihren Rathauskollegen Zeit für Entdeckungen nahmen.

Baumanns Team, bestehend aus der Projektgruppe „Genuss am Fluss“, hatte die Strecke zusammen mit dem Bürgermeister von Aicha vorm Wald, Georg Hatzesberger, geplant, vorab erwandert und die Verpflegungspunkte organisiert. An zehn Stationen gab es Essen. Die Projektgruppe bestand in diesem Jahr aus Simone Hannen, Perlesreut, Brigitte Rabbauer, Saldenburg, Anita Mitterdorfer und Christine Spithaler. Schon zum Start nach dem ersten kleinen Anstieg ins Dorf gab es Sekt. Ein Teilstück der Strecke schlängelte sich entlang der Gaißa und wurde extra für diesen Tag von den Bauhofmitarbeitern präpariert. Gestartet wurde zu vier verschiedenen Zeiten, so dass nicht alle Teilnehmer gleichzeitig losgingen. So konnte jede Gruppe ihr Tempo selbst bestimmen, ratschen, die Frühlingsblumenpracht bestaunen und sich auf das Essen freuen. Das war in diesem Jahr eine Lachsschnecke mit Mozzarella und Tomate am Spieß. Die Teilnehmer zahlten vorab einen Startpreis. Ein Glas hatte jeder dabei; es wurde den Wanderern am Start mit einer dazugehörigen Tasche ausgehändigt.

Nach einem Anstieg konnte der erste Durst gestillt werden. Weiter ging es zu der Station mit einer wärmenden Suppe und auf einer Anhöhe hatte man hier einen weiten Blick ins Land. Das Team um Arge-Chef Baumann hatte auch in diesem Jahr wieder einige Neuerungen im Gepäck. Zum Beispiel Schilder, die anzeigten, welche Ortschaften am Horizont zu sehen sind. Nach einem Bärlauchstangerl gab es zum Mittagessen im Feuerwehrhaus eine Rindsroulade mit Blaukraut und Kartoffelbrei. Aufs Mittagessen folgte als Zwischenstation ein Beerenschnapserl und später ein Beerendessert, präsentiert von einem süßen Stoff-Kameraden. Kurz vor Schluss konnten die Wanderer sich noch mit einem Käse-Gurkenbrot stärken und man freute sich nach der fast 15 Kilometer langen Strecke auf einen Kaffee und einen frischgebackenen Krapfen.

Interessierte konnten sich nach einer kurzen Pause noch von den lokalen Ohetal Schützen in die Kunst des Bogenschießens einführen lassen. Man hörte bereits von verschiedenen Gruppen, die schon Pläne für die nächste Ausgabe von „Genuss am Fluss“ im Jahr 2020 schmiedeten. red

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: 580 Wanderer bei "Genuss am Fluss"