Gospelklänge zum Mitmachen und Zuhören

Ruderting, den 06.07.2018

Gospelklänge zum Mitmachen und Zuhören PNP-Bericht vom 06.07.2018

Die Gospelchöre Spirit Groove und Lichtstrom reißen das Passauer Publikum in der Kirche St. Severin mit

 

Judith Hilebrand. Es wurde gesungen, geklatscht, geschnipst, und das nicht nur von den Sängerinnen und Sängern der beiden Gospelchöre Spirit Groove und Lichtstrom. Auch das Publikum in der St. Severin Kirche in der Innstadt machte mit. Nach einem fast zweistündigen Konzert belohnte das Publikum die Sänger mit Standing Ovations.
Die Severinskirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Gospelchor Lichtstrom aus Ruderting das Konzert eröffnete. Die 24 Sänger gaben unter der Leitung von Barbara Schreiner Klassiker wie „Amazing grace“ und „You raise me up“ zum Besten. Besonders die Solistinnen Annika und Kristin Fritsch berührten das Publikum mit ihren jungen, aber kräftigen Stimmen.
„Wenn es Sie von den Sitzen reißt, dann lassen Sie sich nicht aufhalten.“, kündigte Barbara Schreiner das letzte Stück von Lichtstrom an. Schon beim ersten Ton von „Oh happy day“ schnipsten, wippten und klatschten die Besucher begeistert mit. Mit den letzten Sonnenstrahlen gingen die Sänger unter anhaltendem Applaus von der Bühne.
Das Publikum freute sich auf den zweiten Chor des Abends: Spirit Groove, der Gospelchor der KSG Passau. Über 35 Sänger zogen klatschend und singend in die Kirche ein. Mit „When the saints go marching in“ erfüllte der Chor die gesamte Kirche mit Klang. Das Publikum klatschte sofort mit und Chorleiter Reinhard Bauer freute sich: „Ihre Mitarbeit können sie jetzt nur durch Mitsingen steigern.“, sagte er lachend und forderte die Besucher auf, bei ihrem nächsten Stück „Hallelujah“ mitzumachen.
Bauer ist seit 25 Jahren Leiter des Chors. Er arrangiert Stücke passend zur Besetzung des Chores und verleiht alten Klassikern so einen neuen Schwung. Spirit Groove ist ein reiner A-cappella-Chor. Das heißt, sie machen alle Musik ohne Instrumente. Sie unterstützen ihre Lieder mit kleinen choreographischen Elementen wie „In the light“, ein selbstgetextetes Stück des Chores. Mit Percussion-Geräuschen trug der Chor Solistinnen wie Gesine Niedermayer, Johanna Aulinger und Corinna Fuchs, die mit ihren kräftigen, klaren Stimmen, die ganze Kirche erfüllten – das kam beim Publikum gut an.
Gefallen hat dem Publikum neben den guten Stimmen und dem abwechslungsreichen Stücken auch, dass sie immer wieder mit in das Konzert eingebunden wurden. Bei „Somebody’s knocking“ dirigierte Bauer den Chor und die Besucher.
Das letzte Lied „Praise the lord and Hallelujah” sangen beide Chöre gemeinsam. „Damit begleiten wir Sie nach draußen.“, sagte Bauer und bedankte sich beim Publikum. Die Besucher zeigten ihre Anerkennung durch Standing Ovations und minutenlangen Applaus. Schließlich zogen die Sängerinnen und Sänger beider Chöre singend und klatschend aus der Kirche.